dahlemer
verlagsanstalt
AKTUELL:
Es gibt Tage, da überlegt man sich als politisch denkender Künstler, ob es nicht besser wäre den Job endgültig an den Nagel zu hängen.
Denn was jüngst in den Medien über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kursiert, erinnert fatal an das, was ich in meinem Roman „Boza Boza“ (dahlemer verlagsanstalt 2016) beschrieben habe.
Eigentlich „ein alter Hut“ also.
Aber ich habe mir für dieses Land, mit seiner großen historischen Verantwortung, immer etwas anderes gewünscht. Jedenfalls keine, wie gegenwärtig zu erwarten, Verschärfung in der Asylpolitik.
Und so werde ich den Nagel aus dem ersten Satz wieder brav beiseitelegen und mich als weltoffener Künstler - oder als ein Fantast, wie andere Leute sagen und nicht alle von denen sind Freunde, die es gut mit mir meinen - für eine farbenfrohere und vielfältigere Welt einsetzen.
Schauen Sie aber selbst (wieder) einmal in „Boza Boza“ hinein (an einem Aufhänger mangelt es zur Zeit ja, wie gesagt, nicht!).
Denn als wir auf der Leipziger Buchmesse szenisch aus dem Text gelesen haben, sich die Idee aufdrängte (ich bin Theaterregisseur und Schauspielpädagoge) aus diesem drehbuchartigen Roman ein Theaterstück zu entwickeln, das nun „frisch auf dem Tisch“ liegt.
Und vielleicht tragen Sie dazu bei, neue Wege zu beschreiten und sich kreativ dafür einzusetzen, dass die Brücken nach Europa tragfähiger werden.
Dass es kein Aufregerthema mehr ist, wenn man sich und seine Familie in Sicherheit bringen will oder weil jemand, eine Namenlose, an dem Wohlstand in unserem Land teilhaben möchte, auf deren Kosten wir bisher doch supergut gelebt haben.
Aber, verdammt, wem sage ich das?

Thomas Aye
4. Juni 2018
Ganz neu:
Lothar Poschmann
MOND –
Dolmetsch der Sonne

Gedichte



mehr …
Hansjürgen Bulkowski
Wie spät sind wir?
Siebenzeilige Gedichte




mehr …



Susanna Piontek
In einer Falte der Welt
Erzählungen




mehr …
Dorothea Stockmar
Ach diese Menschen
Ansichten eines Hundes




mehr …
Cornelia Philipp
Gemma
und das Geheimnis des Engels




mehr …






Unsere Autorin
Jenny Schon , die ihr Buch 1967 Wespenzeit in der dahlemer verlagsanstalt veröffentlich hat,
ist Preisträgerin des
Andreas-Gryphius-Preises 2016 .

Wir freuen uns mit ihr und gratulieren herzlich!

Andreas-Gryphius-Preis für Jenny Schon






In der dahlemer verlagsanstalt erschien zuletzt:
Thomas Aye
Boza Boza


ISBN 978-3-928832-67-0
Paperback, 162 Seiten, € 15,-


zum Buch
Die Gesellschaft für Theaterpädagogik
zu diesem Buch:


Eckhard Altmann
Meine schlesische Kinder- und Jugendzeit
Von Lissa bei Breslau nach Kauzleben


ISBN 978-3-928832-65-6
Paperback, 168 Seiten € 18,-


zum Buch
Hans Zengeler
Noch ein wenig Zeit
Bloch IV
Roman


ISBN 978-3-928832-62-5
Paperback, 210 Seiten


zum Buch
Jenny Schon
1967 Wespenzeit
Roman

ISBN 978-3-928832-53-3
Paperback, 156 Seiten, € 17,-


zum Buch